Zusammenfassung

Im Jahre 2000 wurden in zwei Zählperioden (Ende Februar bis Mitte April; Anfang Oktober bis Mitte November vereinzelt auch bis in den Dezember) mit der Scheinwerfermethode nach Pegel die Feldhasen gezählt. An der Zählung haben sich 335 Reviere aus 56 bayerischen Landkreisen beteiligt.

Die aus den Zähldaten errechneten Dichten der Feldhasen bewegten sich zwischen 2,75 (Selb-Wunsiedler Hochfläche) und 65,88 Hasen pro km² (Unteres Inntal) im Frühjahr und zwischen 2,9 (Lange Rhön) und 69,7 Hasen pro km² (Unteres Inntal) im Herbst (Bezugsfläche = Taxationsfläche).

Landkreisebene

Die höchsten Dichten wurden in den Naturräumen Maintal, Mittelfränkisches Becken, Frankenhöhe, Nördlinger Ries, Dungau und Unteres Inntal festgestellt.

Die Auswertung von Daten aus einzelnen Naturräumen aus den Jahren 1996 bzw. 1998 bis 2000 zeigt nach stetigen Zunahmen der Stammbesätze im Frühjahr im letzten Jahr teilweise einen leichten Rückgang.

Zur Klärung, welche lokalen Parameter für die regionale Verbreitung des Feldhasen eine Rolle spielen könnten, ist begonnen worden, in ausgewählten Referenzrevieren die reale Nutzung und die Vegetation mittels eines geographischen Informationssystems zu erfassen.

 

Für die kritische Durchsicht des Manuskripts, anregende Diskussionen und wertvolle Anregungen danke ich Herrn PD Dr. Wolfgang Völkl, Bayreuth, sehr herzlich.

Hummeltal, den 25. Mai 2001

Dr. rer. nat. Harald Kilias

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