ErgebnissePopulationsentwicklungAus einigen Revieren liegen Zählungen seit 1996 vor. Die Ergebnisse dieser Zählungen zeigen seither im Trend einen kontinuierlichen Anstieg der Feldhasenpopulationen. Dies betrifft sowohl den Stammbesatz im Frühjahr, als auch den Herbstbesatz. Beispielhaft soll an einigen Naturräumen aufgezeigt werden, wie die Entwicklung der Feldhasenbestände in den vergangenen drei bzw. vier Jahren gelaufen ist. Im Mittleren Maintal ( Abbildung 15, p.26), dem Schweinfurter Becken (Abbildung 16, p.26) und dem Ries (Abbildung 11, p. 24) zeigte sich in den vergangenen Jahren ein beträchtlicher Zuwachs. Im Nördlinger Ries konnten sich die Frühjahrsbesätze von 1996 bis 1999 fast verdreifachen. Im Jahr 2000 ist zwar ein leichter Rückgang sowohl des Frühjahrs- als auch des Herbstbesatzes verzeichnen. Die Frühjahrsbesätze liegen aber immer noch fast 2,5- fach höher als 1996 und der Herbstbesatz ist um rund 30 % höher als im Jahre 1996. Im Mittleren Maintal schwanken die Zählergebnisse im Herbst deutlich, während die Frühjahrszählungen eine stete Zunahme verzeichnen (Abbildung 15, p. 26). Im Schweinfurter Becken sind 1997 (16,0 Hasen pro km²) nur rund ein Drittel der Hasen gezählt worden wie 1996 (43,5 Hasen pro km²). Seither sind die Zähldichten im Frühjahr kontinuierlich angestiegen (2000: 49,9 Hasen pro km²). Die Herbstdichten sind dagegen seit 1997 (57,6 Hasen pro km²) leicht rückläufig (46,5 Hasen pro km²). Die Naturräume mit mittleren Hasendichten zeigen ein uneinheitliches Bild. Im Donauried steigen die Herbstdichten geringfügig an, die Frühjahrsdichten sind praktisch gleich geblieben (Abbildung 6, p. 21). Im Isar-Inn-Hügelland ist nach einer deutlichen Steigerung von 1998 auf 1999 im Jahr 2000 wieder ein Rückgang zu verzeichnen (Abbildung 7, p. 22). Im Donaumoos mit eher geringen Hasendichten steigen die Dichten seit 1997 sowohl im Frühjahr als auch im Herbst deutlich an (Abbildung 8, p. 22). Im Ammer-Loisach-Hügelland sind die niedrigen Dichten stabil geblieben (Abbildung 5, p. 21).
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