Material und Methoden

Berechnung der Besatzdichte

Wie in den Vorjahren (Kilias 1999, Kilias 2000) ist die Scheinwerfertaxation als Stichprobenzählung durchgeführt worden. Es wird also nicht die Gesamtpopulation eines Reviers erfasst. Dies ist auch nicht das Ziel dieser Untersuchung, es geht vielmehr darum, auf Grund der ermittelten Dichten über einen Zeitraum von mehreren Jahren einen Trend in der Populationsentwicklung erfassen zu können. Um Rückschlüsse auf die Populationsentwicklung des Feldhasen ziehen zu können, wird die Berechnung der Dichte auf den ausgezählten Flächen (Bezugsfläche = Taxationsfläche) für ausreichend gehalten (Kilias & Ackermann 2001).

Die in den Revieren ermittelten Zählergebnisse werden in einer relationalen Datenbank (MS-Access) erfaßt. Die Einzelwerte aus einem Landkreis oder einem Naturraum werden jeweils gemittelt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die so gewonnenen Werte für die Feldhasendichte sich nur auf die abgeleuchtete Fläche beziehen und nicht auf die Gesamtfläche des Landkreises oder des Naturraums.

Die Datenbank dient als Grundlage für ein Geographisches Informationssystem (GIS, ArcView), welches die Auswertung in Form von thematischen Karten vornimmt.

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